Ritter Roland war ein Held des Mittelalters und ist aus vielen Überlieferungen bekannt. Er war der Neffe Kaiser Karls des Großen und einer der stärksten Heerführer des Frankenherrschers.
Als er auf einer seiner Reisen bei der Drachenburg am Rhein vorbeikam, verliebte er sich unsterblich in das schöne Burgfräulein Hildegunde. Doch der großen Liebe war keine lange Dauer beschieden, da der Ritter in den Kampf ziehen musste. Lange, qualvolle Tage wartete Hildegunde sehnsüchtig auf ihren Liebsten. Als sie dann die Nachricht von seinem Tod erreichte, war sie am Boden zerstört. Um allem Irdischen zu entsagen und den Schmerz hinter sich zu lassen, trat sie in das Kloster Nonnenwerth ein, das sich unweit auf einer Insel im Rhein befand.
Niemand konnte ahnen, dass die Nachricht von Rolands Tod nicht stimmte und der eigentliche Bote durch tragische Umstände die Burg nicht erreicht hatte. Als nach einiger Zeit Roland hoffnungsvoll zurückkehrte, musste er feststellen, dass seine Geliebte für ihn nicht mehr erreichbar war. Um ihr dennoch nahe zu sein, baute er die Burg Rolandseck gleich oberhalb der Insel Nonnenwerth auf der Höhe am Rheinufer und gegenüber der Burg Drachenfels. Von hier aus sah er jeden Tag hinunter zum Kloster, um einen Blick von Hildegard zu erhaschen — und hier erfuhr er auch von ihrem Tod …
Die Burg Rolandseck verfiel im Laufe der Jahrhunderte — nur der Rolandsbogen, das Fenster, aus dem Roland immer nach seiner Geliebten schaute, blieb erhalten.
Das war jetzt natürlich nur eine ganz kurze Zusammenfassung der Überlieferung. Bei der Drachenwolke kannst du die Sage in ausführlicher Form nachlesen. Folge dazu einfach hier dem Link zur Rolandsage
Und selbstverständlich gibt es auch noch weitere Informationen zu dem Rolandsbogen, zu dem es hier entlang geht.
Schau dich doch ganz einfach mal um, es gibt jede Menge zu entdecken.
Viele Lesespaß wünscht dir die Drachenwolke!
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